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Nach einer 57 Jahre währenden Bühnenkarriere sollte man meinen, dass ein Musiker auch einmal zur Ruhe kommt. Nicht so KLAUS DOLDINGER, der auch an seinem 75. Geburtstag mit beiden Beinen im Schaffen steht, und den die Leidenschaft für Jazz immer wieder in neue Gefilde führt. Untätigkeit ist für den Jazzmusiker, Bandleader, Filmmusik-Komponisten und Visionär nie eine Option gewesen. Von 1961 bis heute hat KLAUS DOLDINGER über 2000 Werke geschaffen, stand fast 3000 Mal auf der Bühne und hat zahllose Tourneen durch etwa 50 Länder abgeleistet. Einige seiner Werke haben Geschichte geschrieben, zu nennen seien da vor allem die „Tatort“-Melodie (1970) und die Musik zum Wolfgang Petersen-Film „Das Boot“ (1981), die - zeitlos, wie DOLDINGER nun einmal ist - auch heute noch zu den besten und bekanntesten Soundtracks eines deutschen Komponisten zählt. Er sei selbst immer neugierig, wie seine neueste Platte klingen würde, so hat KLAUS DOLDINGER einmal gesagt, und diese Äußerung bringt alles, was diesen Mann ausmacht, auf den Punkt: Eine kreative Rastlosigkeit, die ihre DOWNLOAD / 300dpi / 2.8mbEnergie aus der Liebe zur Musik bezieht, und eine unbändige Neugier, die DOLDINGER immer wieder auf die Suche nach Neuem gehen lässt. Zentral für KLAUS DOLDINGERs Musikschaffen ist immer die Bewegung gewesen, nie stehen zu bleiben und sich im wahrsten Sinne spielerisch weiterzuentwickeln.

 

Die Liste seiner musikalischen Verdienste liest sich wie eine „Unendliche Geschichte“ (dieses Wortspiel sei hier einmal angebracht, zumal KLAUS DOLDINGER auch zu diesem Dauerbrenner des Fantasy-Films die Musik beisteuerte). Neben 30 Alben mit seiner wohl bekanntesten Formation Passport, unter denen sich auch drei Live-Alben finden, kann der in Berlin geborene Weltbürger auf sechs Alben mit dem Klaus Doldinger Quartett, zwei Alben mit Motherhood, sechs als CD veröffentlichte Soundtracks, elf Alben unter dem Pseudonym Paul Nero und nicht zuletzt drei Solo-Alben als Klaus Doldinger bauen. Ganz zu schweigen von vielen hochkarätigen Auszeichnungen: Der Weg vom Coupe Sidney Bechet, den er 1955 als Erstplatzierter beim Jazzfestival in Brüssel entgegennehmen konnte, bis zum Jazz Echo; den er vor wenigen Monaten als „Instrumentalist des Jahres national - Saxophon/Woodwinds“  bekam, führte unter anderem über drei Deutsche Schallplattenpreise, das Bundesverdienstkreuz (1978) und das Verdienstkreuz 1. Klasse (2002), sowie zahlreiche TV-Auszeichnungen und regionale DOWNLOAD / 300dpi / 2.8mbEhrungen. Dass KLAUS DOLDINGER schon im Jahre 1996 den Echo für sein Lebenswerk erhielt, mutet da wie ein Bonmot der Musikgeschichte an, denn dieses war damals - und ist heute - noch lange nicht abgeschlossen.

 

KLAUS DOLDINGER wird am 12. Mai 1936 in Berlin geboren und verlebt Kindheit und Jugend in Berlin und Wien. In Düsseldorf absolviert er ab 1947 eine Ausbildung am Robert-Schumann-Konservatorium, wo er Klavier, Klarinette, Harmonielehre und Musiktheorie lernt. Ab 1952 spielt er bei den Feetwarmers, die sich dem Dixieland widmen und drei Jahre später eine LP veröffentlichen. Doch schon in jenem Jahr stellt DOLDINGER mit Oskar’s Trio seine erste eigene Formation auf die Beine - da ist er gerade mal 19 Jahre alt. 1958 beginnt KLAUS DOLDINGER das Studium der Musikwissenschaft, wird Tonmeister und spielt nebenher in diversen Jazzgruppen. Seine erste USA-Tournee im Jahre 1960 führt zur Ehrenbürgerschaft von New Orleans, und in Düsseldorf heimst er fünf erste Preise beim Amateur Jazzfestival ein. Schon jetzt gilt KLAUS DOLDINGER als die große Hoffnung des deutschen Jazz.

 

Diese erfüllt KLAUS DOLDINGER mit dem Klaus Doldinger Quartett, mit dem er durch die Schweiz, Italien und Frankreich tourt. Das Album zur Band wird 1963 von Siggi Loch produziert und in 20 Ländern veröffentlicht. Im Jahr darauf geht es zum ersten Mal nach Nordafrika - eine Region, die ihn nie wieder loslassen wird - und es gibt erste Aufträge für Werbefilme und Trickfilmproduktionen. Die folgenden Jahre tourt KLAUS DOLDINGER durch Südamerika, schreibt den ersten erfolgeichen Trailer zur Einführung des Farbfernsehens in Deutschland und findet 1968 seine Heimat in München. Gleichzeitig feiert er sein Debüt als Komponist eines DOWNLOAD / 300dpi / 2.8mbOrchesterwerks und schreibt erste Filmmusiken. Mit der Gründung der Band Motherhood geht es erneut auf die Suche nach der perfekten Jazzkonstellation, die er ab 1971 schließlich mit Passport (in der damals ein junger Trommler namens Udo Lindenberg spielt) finden wird.

 

1973 geht es mit Second Passport erstmalig in die bundesdeutschen Charts, zum zwanzigjährigen Bühnenjubiläum erscheint der Meilenstein Doldinger’s Jubilee, und 1975 platzieren Passport Cross Collateral in den US-Billboard-Charts. Passport sind nun die deutsche Jazz-Institution und tanzen erfolgreich auf dem internationalen Parkett mit. Selbst der amerikanische Jazzfan kommt nicht mehr um sie herum, und so bekommen Passport eine Platzierung im Reader’s Poll der US-Zeitschrift Downbeat. Das Bundesverdienstkreuz erhält DOWNLOAD / 300dpi / 2.8mbKLAUS DOLDINGER 1978 für „wichtige und unüberhörbare Impulse, die er dem deutschen Kulturleben gegeben hat und dafür, dass er international als ein Botschafter für Musik aus Deutschland akzeptiert worden ist”, so heißt es in der Laudatio.

 

KLAUS DOLDINGER hat nun fast alles erreicht, was ein Jazzmusiker in Deutschland erreichen kann, aber es liegt ihm fern, sich zurückzuziehen. Stetig erscheinen neue Passport-Alben wie Ataraxia (1978), Running In Realtime (1985), Heavy Nights (1986), Balance Of Happiness (1990) und Down To Earth (1993) sowie die persönliche Big Apple-Reminiszenz Street of Dreams - Doldinger in New York (1994). Gleichzeitig entsteht Musik für Kino- und TV-Produktionen wie „Moritz, Lieber Moritz“ (Hark Bohm, 1978), „Das Boot“ (Wolfgang Petersen, 1981; Platinauszeichnung 1991), „Die Unendliche Geschichte“ (Wolfgang Petersen, 1984), „Ich und Er“ (Dorris Dörrie, 1988), „Liebling Kreuzberg“ (Serie ab 1988), „Wolff’s Revier“ (Serie ab 1992) und viele, viele mehr. 1997 gibt es für Street of Dreams und Passports Passport To Paradise gleich zwei deutsche Jazz-Awards, 1998 den zweiten Echo für Move als beste Jazzproduktion des Jahres.

 

Das neue Jahrtausend steht ganz unter dem Zeichen ungebrochener Kreativität. Umfangreiche Konzerttätigkeiten halten KLAUS DOLDINGER in konstanter Bewegung, dazu ein Album mit Albert Mangelsdorff, Eberhard Weber, Wolfgang Dauner und anderen, sprich: mit der First Class der deutschen Jazz-Riege. Ganz im Zeichen der Zeit entsteht überdies das Remix-Album Passport RMX, Vol. I  (2001) und eine umfassende 4-CD-Box mit dem treffenden Titel Works & Passion (2001). Mit 67 Jahren geht KLAUS DOLDINGER überdies auf eine erfolgreiche Brasilien-Tournee, die das Album Back To Brazil (2003) nach sich zieht und zusammen mit dem 2005 erschienenen Passport To Morocco DOLDINGERs immer wieder erklärte Liebe zur internationalen Stilfusion unter Beweis stellt.

 

Immer noch steht KLAUS DOLDINGER jährlich 40- bis 50-Mal auf der Bühne, unter anderem mit Passport und der WDR-Bigband, wie auf dem 2008 veröffentlichten Doppelalbum Passport On Stage dokumentiert ist. Weiterhin verwirklicht er in jüngerer Zeit sehr erfolgreich Projekte, die Jazz mit Sinfonie verbinden, etwa die von ihm komponierten Konzerte mit der Staatsphilharmonie Rheinland - Pfalz, Orchesterwerke wie Jazzconcertino, Altokumulus und DOWNLOAD / 300dpi / 2.8mbCantilene For Saxo Tenor und die Umarbeitungen von Das Boot- und Die Unendliche Geschichte zu Suiten,  sowie eine konzertante Version seines Tatort – Themas.

 

Nachdem all diese Werke 2008 und 2009 erfolgreich live aufgeführt wurden, ist es nun für KLAUS DOLDINGER und Passport an der Zeit hiervon neben dem neuen Passport Album INNER BLUE ein Album mit dem Titel SYMPHONIC PROJECT heraus= zubringen.

Somit wird 2011, im Jahr seines 75. Geburtstags und des 40. Jubiläums von PassportKLAUS DOLDINGER nicht müde, den Jazz und seine persönliche Entwicklung voranzutreiben. Und so wird man zum großen Jubiläum gleich zwei Alben erwarten dürfen, ein sicherlich ungewöhnlicher Vorgang. Eine bessere Nachricht könnte es aber zu einem solch denkwürdigen Jubiläum gar nicht geben.

 

© WMGG/tbe



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